Über GEMINI

Häufige Fragen zur besonderen Lage aufgrund der COVID-19-Pandemie

 

Nachstehend finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den Umgang der GEMINI Sammelstiftung mit der COVID-19-Pandemie (Coronavirus). Dieses FAQ wird laufend ergänzt. Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, wenden Sie sich bitte an servicenot shown@geminito make live hard for spam bots.ch.

 

Weitere Sprachversionen folgen in Kürze.

 

 
 

Wie wird der Betrieb der GEMINI Sammelstiftung trotz der ausserordentlichen Lage sichergestellt?

Die Avadis Vorsorge AG, welche die Geschäfte der GEMINI Sammelstiftung führt, verfügt über einen Business Continuity Plan zur Sicherstellung der kritischen Geschäftsprozesse und zur Aufrechterhaltung der dazu benötigten Infrastruktur. Für den Fall einer Pandemie sieht dieser Plan eine Reihe von Massnahmen vor, um das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz zu minimieren und den notwendigen Betrieb aufrechtzuerhalten. Diese richten sich unter anderem auch nach der allgemeinen Entwicklung der Situation und allfälligen Richtlinien der Behörden.

Aufgrund der Ausnahmesituation kann es vorkommen, dass es zu längeren Reaktionszeiten kommt, als Sie es von uns gewohnt sind. Wir sind jedoch dank den getroffenen Massnahmen jederzeit in der Lage, alle geschäftskritischen Prozesse und Verpflichtungen sicherzustellen.

 

Wie kann ich die Geschäftsstelle der GEMINI Sammelstiftung erreichen?

Ihre Ansprechpersonen sind nach wie vor für Sie im Einsatz. Sie erreichen uns über folgende Kanäle:

 

Wie gestaltet sich der Zahlungs- und Mahnprozess aufgrund der besonderen Lage?

Der Zahlungsprozess gestaltet sich grundsätzlich wie folgt: Nach Ablauf des auf der Rechnung vermerkten Zahlungsziels wird eine erste Mahnung verschickt. Diese erste Mahnung hat eine Zahlungsfrist von 20 Tagen. Nach Verstreichen dieser Frist folgt eine 2. Mahnung mit einem Zahlungsziel von 10 Tagen. Nach dieser Frist wird im Normalfall die Betreibung eingeleitet.

Unter Berücksichtigung des Bundesratsentscheids vom 18. März 2020 herrscht ein Betreibungsstopp aufgrund der ausserordentlichen Lage. Es werden bis zum 4. April 2020 keine Betreibungen eingeleitet. Die Fristen der laufenden Betreibungen pausieren bis zum 4. April 2020.

GEMINI verzichtet bis auf weiteres auf die Erhebung eines Verzugszinses von 5% gemäss Artikel 104 OR resp. Ziffer 11.9 des Rahmenreglements sowie die Erhebung von Mahnkosten. Wenn die Rechnungen nicht innerhalb der gesetzten Fristen bezahlt werden können, nehmen Sie mit uns resp. Ihrem Broker Kontakt auf.

 

Wie können Liquiditätsengpässe überbrückt werden?

Gemäss Bundesratsentscheid dürfen Arbeitgeber für die Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge vorübergehend die von ihnen geäufneten Arbeitgeberbeitragsreserven verwenden. 

 

Was geschieht, wenn keine fristgerechte Begleichung der Beitragszahlungen möglich ist?

Bei individuellen finanziellen Engpässen bitten wir Sie, sich direkt an Ihren Broker oder Kundenbetreuer zu wenden. Gemeinsam kann ein auf die Situation zugeschnittener Zahlungsplan ausgearbeitet werden.

 

Wie steht es um die Anlagepools der Stiftung?

Eine Aussage zu den Anlagepools ist frühestens in einigen Wochen, nach Vorliegen der Ergebnisse vom März 2020, möglich. Wir können aufgrund der ausserordentlichen Lage keine Einschätzungen zum Wechsel der Anlagestrategien abgeben. Wie gehabt sind ein Strategiewechsel per 1. Januar und ein weiterer unterjähriger Wechsel pro Jahr ohne Kostenfolge möglich.

 

Verändert sich der versicherte Lohn durch die Einführung von Kurzarbeit?

Es bleibt die gleiche Lohnsumme versichert, die zuletzt vom Arbeitgeber gemeldet wurde. Die Löhne sind somit unverändert versichert, die Kurzarbeit hat auf den versicherten Lohn keinen Einfluss.

 

Gibt es aufgrund der herrschenden Pandemie eine Deckungseinschränkung?

Es gibt keine Deckungseinschränkungen aufgrund der besonderen Lage. Die Leistungserbringung im Krankheitsfall gemäss Rahmenreglement respektive Vorsorgeplan ist unverändert.